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Padua, Stadt auf dem Wasser
![]() Innerhalb der alten Stadtmauern von Padua gab es bequeme und vielfrequentierte Wasserläufe. Der ganze Handelsverkehr vom Süden, vom Süde-Westen, Vicenza und den Euganischen Hügeln verlief durch die Stadt. ![]() In den fünfziger Jahren wurden viele Wasserläufen innerhalb von Padua unter die Erde verlegt. Heutzutage kann man Kanäle von Bastione del Portello Nuovo bis Portello, dem alten Flusshafen befahren. Dort kann man die wunderschöne Freitreppe aus dem 15.
Jh. die von Canaletto gemalt
wurde, bewundern, sowie das herrliche Tor, aus istrschem Stein erbaut.Die Fahr verläuft entlang der alten Mauer aus dem 15. Jh., vorbei am neuen Universitätsgelände, dem früheren Schlachthof, ein Werk von Giuseppe Jappelli aus dem 19. Jh. den Garten der römischen Arena mit der Kapelle der Scrovegni und ihren weltberühmten Fresken von Giotto, sowie der Eremitanerkirche mit Fresken von Mantegna. | ||
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Das Plätschern der Wellen vermischt sich mit dem Tumult, wenn man
die große Brucke San Leonardo und fuhrt in das ehemalige judische
Ghetto. Auf der Weiterfahrt, vorbei an alten Palazzi, erreicht man die Brucke von San Benedetto, welche 1200 aus Holz erbaut wurde. 1881 wurde die Holzkonstruktion durch eine Eisenbrucke ersetzt. Schließlich gelangt man zur Brücke Tadi, eine der wichtigsten Brücken der Stadt im Mittelalter, und zur Brücke San Giovanni delle Navi von 1285.
Entlang dem Ufer Paleocapa erreicht man die alte Brücke von Sant’Agostino,
ganz in der Nähe vom alten
Castello degli Ezzelini mit seinem alten, imposanten und berühmten
Verteidigungsturm, früher
Torlonga heute Specola genannt, der ein astronomisches Observatorium
beherbergt. Von der Burg aus, die sich an der Gabelung von den Kanälen
Naviglio und dem Hauptarm des Bacchiglione befindet, wurde früher
der Wasserweg in die sTadt kontrolliert, er war der wichtigste Bestandteil
des örtlichen Verteidigungssystems.Hier, an der Kreuzung des Tronco Maestro des Bacchiglione mit dem Seitenarm des Naviglio Interno, endet die eindrucksvolle Flussfarht. Im Anschluss bietet es sich an, die Burg und die Specola zu. Besichtigen, die man von hier aus bequem zu Fuß erreichen kann. |
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